Allgemein
Akut
Prophylaxe
Zahnerhaltung
Zahnersatz
Parodontologoie
Implantologie
Kinder & Jugend
Senioren
Ästhetik
Zahnmedizin
Qualität

 


P:


  
Papille  
Spitze des Zahnfleisches im Aproximalraum. Geht altersgemĂ€ss langsam zurĂŒck, was zu kosmetischen (Front!) und zu Hygieneproblemen fĂŒhren kann, indem der Aproximalraum offen steht.  
  
Parafunktionen  
Kraftbelastungen der ZĂ€hne und Kiefergelenke durch TĂ€tigkeiten, die nicht zu den drei Normalfunktionen gehören: Kauen, Sprachbildung, Schlucken. Insbesondere kommen in Frage: Pressen auf den ZĂ€hnen ohne Bewegung = isometrische zentrische oder exzentrische Parafunktion, und Reiben = isotonische Parafunktionen, insbesondere bei exzentrischen FrĂŒhkontakten, die die harmonische SeitwĂ€rts- oder Vorschubbewegung stören. Hierbei kann insbesondere nachts hörbares Knirschen auftreten, muss aber nicht. Bei Parafunktionen wurden KrĂ€fte bis 140 Kilo gemessen, die fĂŒr viele Sekunden wirken. KaukrĂ€fte gehen bis 8 Kilo fĂŒr wenige zehntel Sekunden.  
  
Parodont  
Zahnhalteapparat, bestehend aus zahntragendem Knochen, Wurzelhaut, Verwachsungszone des Zahnfleisches am Zahn und dem eng anliegenden Zahnfleischsaum.  
  
Parodontitis  
EntzĂŒndung des Zahnhalteapparates = Parodonts, beginnend am Zahnhals durch Einbruch von Bakterien vom Zahnfleischsaum in die Verwachsungszone zwischen Zahn und Zahnfleisch. Fortschreitend mit Abbau der bindegewebigen Zahnfleischanlagerung und des zahntragenden Knochens.  
  
Parodontose  
degenerative Erkrankung des Zahnhalteapparates, insbesondere RĂŒckbildung des Zahnfleischrandes. Nur in seltenen FĂ€llen behandlungsbedĂŒrftig unter dem Aspekt der Zahnerhaltung, da keine Bedrohung des Haltes gegeben ist. Kritisch wird der Zustand erst, wenn der Zahnfleischschwund die Grenze zwischen festem und verschieblichem Zahnfleisch erreicht. Behandlungsmöglichkeit bei Ă€sthetischer BeeintrĂ€chtigung oder Zahnhals-Empfindlichkeit: Plastische Operationen zum Wiederaufbau verlorenen Zahnfleisches.  
  
Periimplantitis  
EntzĂŒndung um das Implantat herum, beginnend am Implantathals durch Einbruch von Bakterien in die Zone der Weichgewebsmanschette am Implantathals. Fortschreitend mit Abbau der Knochenanlagerung und letztlich Lösung des Implantats. Behandlung im FrĂŒhstadium erfolgversprechend.  
  
Plaque  
Fachausdruck fĂŒr Zahnbelag. Dieser besteht aus zahlreichen verschiedenen Bakterien und bei Infizierten, in Deutschland also bei den meisten, auch aus Kariesbakterien, die einen widerstandsfĂ€higen Biofilm bilden. Bevorzugte Bildung an PrĂ€dilektionsstellen, also in den Kaugruben = Fissur, den ZwischenrĂ€umen = AproximalrĂ€umen und an den ZahnhĂ€lsen.  
  
Plaquereifung  
Übergang von der blossen Ansammlung von Bakterienrasen bis zur Bildung eines organisierten Biofilms. Dauert etwa 48 Stunden. Theoretisch (!) wĂŒrde daher eine 100-prozentige (!) Zahnreinigung alle zwei Tage ausreichen.  
  
PrĂ€molar  
Kleiner Backenzahn. Zwei StĂŒck pro Kieferseite. Schmaler zweihöckriger Zahn mit ein bis zwei Wurzeln. Dient mit den Molaren zusammen dem zerkleinern oder auch zermahlen (Mahlzahn) der Speisen.  
  
Pressen  
isometrische zentrische oder exzentrische Parafunktion ohne Bewegung.  
  
PrimĂ€rkaries  
entsteht als jeweils erster Angriff bevorzugt zuerst in den Kaugruben = Fissuren der BackenzĂ€hne, dann in den ZwischenrĂ€umen = AproximalrĂ€umen der Front - und BackenzĂ€hne, dann an den ZahnhĂ€lsen und den GlattflĂ€chen.  
  
Prismenlupe  
Mikroskopartige Optik fĂŒr beide Augen, die ein schĂ€rferes Bild bei grösserem Arbeitsabstand ergibt als die ĂŒbliche einfache Lupe. Kann im Gegensatz zum Mikroskop universell eingesetzt werden.  
  
Protrusion  
Vorschubstellung des Unterkiefers, wobei sich im Idealfall nur die Eck - und SchneidezĂ€hne berĂŒhren.  
  
Pulpa  
Zahnmark, auch Nerv genannt. Ist der Rest des Gewebes, das das Zahnbein = Dentin von innen gebildet hat. EnthĂ€lt Bindegewebe, BlutgefĂ€sse und Nerven und vermittelt die Temperaturempfindung des Zahnes. Blutversorgung von einem winzigen Loch in der Wurzelspitze aus. Kann im starren Zahn nicht schwellen (normale EntzĂŒndungsreaktion), weshalb die Pulpa bei Infektion durch Karies schnell abstirbt. PrĂ€dilektionsstellen fĂŒr die Ansiedlung von Bakterien zur Plaque und damit fĂŒr die Kariesentstehung: Kaugruben = Fissuren, ZwischenrĂ€ume = AproximalrĂ€ume und ZahnhĂ€lse.  
  

Druckversion




   
Startseite Impressum Kontakt Lexikon NLexikon  OLexikon PLexikon QLexikon RLexikon SLexikon TLexikon ULexikon VLexikon WLexikon XLexikon YLexikon Z
 
   Artikel versenden    Druckversion zurück zur Übersicht