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K:


  
Karies  
Infektionskrankheit , bei der Kariesbakterien Zucker in S√§ure verwandeln, die Zahnsubstanz aufl√∂st. Da in Deutschland derzeit fast die gesamte Bev√∂lkerung infiziert ist, f√§llt die Infektion als solche nicht auf. Zahnlose (S√§uglinge und ggf. Alte) sind noch nicht bzw. nicht mehr infiziert, da Kariesbakterien sich nur auf nat√ľrlichen Zahnfl√§chen halten k√∂nnen. √úbertragung durch Speichelkontakt. Modifizierende Faktoren der Erkrankung sind: H√§ufigkeit (nicht Menge!) des Zuckerkonsums, Grad der erreichten h√§uslichen und professionellen Zahnreinigung inklusive Zungenreinigung, S√§urel√∂slichkeit der Zahnsubstanz, die unter anderem vom Fluoridgehalt abh√§ngt, Speichelmenge und -zusammensetzung, ererbter H√§rte des Zahnes und Nahrungsgewohnheiten wie Vorliebe f√ľr Saures und intensivem oder fl√ľchtigem Kauen vorwiegend harter oder weicher Speisen. Wichtige Unterscheidung zwischen Prim√§rkaries als eigentlicher Erkrankung und Sekund√§rkaries als Folge nicht oder nicht mehr tauglicher Behandlung.  
  
Kariesbakterien  
In erster Linie Streptococcus mutans, in zweiter Linie Lactobacillus acidophilus. Sie sind sa√ľrebildend, s√§urefest und kolonienbildend.  
  
Kauen  
Zerkleinern von Nahrung durch Bewegung der Unterkieferz√§hne gegen√ľber den Oberkieferz√§hnen. Hierbei treten Kr√§fte bis etwa acht Kilo auf und normalerweise keine oder nur kurze und leichte direkte Zahnkontakte. Die effektivste Kaubewegung ist die Bewegung der Unterkieferzahnreihe von offen-vorne-aussen nach geschlossen-hinten-innen. Dabei sollen die H√∂cker m√∂glichst steil in die Fissuren (Kaugr√ľbchen) eingreifen, ohne jedoch in der Bewegung zu st√∂ren. s.a. Occlusion. Ergreifen der Nahrung mit den Frontz√§hnen, abreissen mit den Eckz√§hnen = Canini, abbeissen mit den Schneidez√§hnen = Incisivi , zerkleinern mit den kleinen Mahlz√§hnen = Pr√§molaren und den grossen Mahlz√§hnen = Molaren .  
  
Kaumuskeln  
alle Muskeln, die den Unterkiefer gegen den Oberkiefer bewegen k√∂nnen. Der Schl√§fen- und Wangenmuskel sind die starken Schliesser, die die Kaukraft aufbringen. √Ėffnungsbewegung, Seitw√§rts- und Vorschubbewegung (Laterotrusion und Protrusion ) werden von jeweils einer Kombination verschiedener kleiner und sehr feiner Muskeln und Muskelanteile bewirkt. Im gesunden Zustand m√ľssen diese nur geringe Kr√§fte aufbringen. Beim Aus√ľben von Parafunktionen kommen hier ganz massive √úberlastungen zustande, die zu massiven Kopfschmerzen f√ľhren k√∂nnen.  
  
Keramik  
zahn√§rztlicher Werkstoff mit hervorragenden Eigenschaften: als Verblendung von Kronen √§sthetisch perfekte Gestaltung m√∂glich, die dauerhaft sch√∂n bleibt. Als Vollkeramik in Form von Inlays oder Kronen √§sthetisch optimale Ergebnisse bei normalen Belastungsverh√§ltnissen. Als Zirkonoxydkeramik hochfest z.B. als Stiftaufbau.  
  
Keramische Stufe  
√§sthetisch optimale Randgestaltung der Verblendkrone im sichtbaren Bereich. Der Metallkern der Krone endet dabei ca. 1 mm vor dem stufenf√∂rmigen Rand, so dass auch bei altersgem√§ssem geringem Zahnfleischr√ľckgang keine dunklen Schattenzonen entstehen.  
  
Kiefergelenke  
Dreh-Gleitgelenk, das in der Normalfunktion nur wenig Kraft √ľbertragen muss, sondern wie ein Tastorgan die muskelgef√ľhrte Bewegung des Unterkiefers begrenzt und steuert. √Ąhnlich wie die Bandscheibe in der Wirbels√§ule trennt ein Bindegewebsk√∂rper die Gelenkpfanne vom Gelenkkopf. Diese Gelenkscheibe muss mit Hilfe kleiner Kaumuskeln auch der Gleitbewegung des Gelenkkopfes folgen. Bei starker Kraftbelastung und muskul√§rer Funktionsst√∂rung kann es daher zu teilweise schmerzhaften St√∂rungen kommen wie Knacken, Bewegungshemmung und Herausspringen (Subluxation).  
  
Kieferorthop√§die  
Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit Fehlstellungen der Z√§hne und der Kiefer befasst. Behandlung in der Regel im jugendlichen Alter mit herausnehmbaren oder festsitzenden Apparaturen vor allem durch Fach√§rzte. Wegen hoher R√ľckfallgefahr ist oft eine lange Nachbehandlung bis in das Erwachsenenalter sinnvoll.  
  
Knirschen  
nicht zwangsl√§ufige akustische Begleiterscheinung von isotonischen Parafunktionen, also kr√§ftigem Reiben auf den Z√§hnen.  
  
Kontaktpunkt  
kleiner Bereich, in dem sich Z√§hne nachbarschaftlich im Aproximalraum ber√ľhren oder aber im Biss = Occlusion zwischen Oberkiefer und Unterkiefer, s. Dreipunktabst√ľtzung.  
  
Konuskrone  
Verbindungselement zwischen Zahn und herausnehmbarer Prothese wie Teleskopkrone, aber mit konisch geschliffenen Passfl√§chen. Bei sehr kurzer Krone besserer Halt, aber Gefahr der Verkeilung mit zu hohen Abzugskr√§ften.  
  
Kopfschmerzen  
k√∂nnen bei √úberlastung der kleinen Kaumuskeln durch sogenannte Parafunktion ausgel√∂st werden, also durch sehr kr√§ftige Leerbeissbewegungen. H√§ufig wird die Ursache schwer oder nicht erkannt.  
  
Krone, nat√ľrliche  
der sichtbare Teil des Zahnes. Besteht im Inneren aus Zahnbein = Dentin mit dem Zahnmark = Pulpa und ist mit Schmelz √ľberzogen, der h√§rtesten Substanz des K√∂rpers.  
  
Krone, k√ľnstliche  
aus Metall, Keramik oder Kunststoff angefertigter vollst√§ndiger oder teilweiser √úberzug √ľber die nat√ľrliche Krone zum Schutz und Wiederaufbau eines gesch√§digten Zahnes oder zur Befestigung von Zahnersatz wie Teilprothese oder Br√ľcken. Zahlreiche Varianten bez√ľglich Form, Material und kosmetischer Gestaltung von der Gold -Teilkrone √ľber die Vollkrone, die Verblendkrone, die Teleskopkrone bis zur hoch√§sthetischen Krone aus Vollkeramik.  
  

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