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F:


  
Facetten  
Schlifffl√§chen, die durch reiben der Z√§hne aufeinander entstanden sind. An ihnen kann der Zahnarzt Art und Intensit√§t der gesunden Funktion = Eufunktion und die Art der gest√∂rten Funktion = Parafunktion ablesen, die √ľber die gesamte bisherige Funktionszeit stattgefunden hat.  
  
Fehlstellungen  
Z√§hne und / oder Kiefer k√∂nnen durch Umwelteinfl√ľsse und erblich bedingt so stehen, dass sie die volle Normalfunktion = Eufunktion nicht wahrnehmen k√∂nnen oder auch nur kosmetisch unsch√∂n aussehen. Funktionsst√∂rungen k√∂nnen die Folge sein. Falls erforderlich, kann die Behandlung durch Kieferorthop√§die oder im Extremfall durch Kieferchirurgie erfolgen.  
  
Fissur  
allgemein Einschnitt, Spalte, speziell Kaugrube auf den Backenz√§hnen (Molaren und Pr√§molaren). Sie sind die steilen T√§ler zwischen den H√∂ckern. Im Mikroskop sieht das H√∂cker- und Fissurenprofil eines Backenzahnes wie eine wilde Alpenlandschaft aus. Sehr schwer zu reinigen, zumal h√§ufig ampullenartige Formen vorliegen mit extrem schmalem Eingang. Typischer erster Angriffspunkt (Pr√§dilektionsstelle) der Karies.  
  
Fistel  
Ausf√ľhrungsgang eines alten Abszesses, durch den immer wieder Entz√ľndungssekret abfliesst.  
  
Fluor  
wichtiges Spurenelement aus der Gruppe der Halogene = Salzbildner: Fluor, Chlor, Brom, Jod. Als Element ist z.B. Chlor hochgiftig (Lungenbl√§schen platzen), als Bestandteil des Kochsalzes (Natriumchlorid) aber lebenswichtig. Fluor als Element kommt in der Natur nicht vor und ist stark √§tzend. Dagegen ist es als Ion Fluorid biologisch unverzichtbar.  
  
Fluoreszenz  
Spezielles Farbspiel im Schmelz. Optisches Ph√§nomen der Absorption (Schlucken) von Licht durch Atome oder Molek√ľle und der Emission (Aussendung) eines anderen, l√§ngerwelligen Lichts, benannt nach der entsprechenden Eigenschaft des Calciumfluorids.  
  
Fluorid  
Ion von Fluor, das z.B. im Meerwasser mit der auch f√ľr den Menschen optimalen Konzentration von 1 mg pro Liter enthalten ist, ist essentiell u.a. f√ľr die Knochen- und Zahnbildung. Es macht den Schmelz widerstandsf√§higer gegen Karies, indem es Hydroxylapatit in das noch weniger s√§urel√∂sliche Fluor-Hydroxylapatit umwandelt.  
  
Fraktur  
Bruch. Fraktur der Wurzel, insbesondere eine L√§ngsfraktur, ist h√§ufig von aussen kaum erkennbar, f√ľhrt aber zwangsl√§ufig zur Zahnentfernung, weil der Bruchspalt nicht steril bleibt und zu einer Kieferentz√ľndung f√ľhrt.  
  
Frontz√§hne  
Bezeichnung f√ľr die Gruppe der Schneidez√§hne = Incisivi und Eckz√§hne = Canin.  
  
Fr√ľhkontakte, exzentrische  
Kontakte zwischen Gegenkieferz√§hnen, die die harmonische Seitw√§rts- oder Vorschubbewegung st√∂ren, am h√§ufigsten Hyperbalancen.  
  
Fr√ľhkontakte, zentrische  
Kontakte zwischen Gegenkieferz√§hnen, die zu fr√ľh im Schlussbiss auftreten und damit den Kiefer in eine Zwangslage, eine exzentrische Position bringen.  
  
Funktionsanalyse  
Untersuchung der Occlusion , der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur auf ihr funktionelles Zusammenspiel sowie Erhebung von Belastungsfaktoren wie Parafunktion , haltungs- und arbeitsbedingten Verspannungen, sch√§dlichen Angewohnheiten und seelischen Belastungen. Ziel ist das auffinden von Funktionsst√∂rungen und deren gezielte Beseitigung.  
  
Funktionsst√∂rung  
unharmonisches Zusammenspiel von Biss = Occlusion, Kaumuskeln und Kiefergelenken, wobei k√∂rperliche und seelische Einfl√ľsse bedeutend sind. An seelischen Einfl√ľssen kommen Angst, Stress, Sorgen, unterdr√ľckte Aggression und alle akuten und chronischen Spannungszust√§nde in Betracht. K√∂rperliche Ursachen sind vor allem Fehlstellungen der Z√§hne und der Kiefer, die keine Dreipunktabst√ľtzung in der Funktion zulassen, aber auch Muskelverspannungen vom R√ľcken und Nacken. Unharmonische Funktion f√ľhrt oft zu sogenannten Parafunktionen. Das sind meist zahngetragene Kraftbelastungen bis zum 15-fachen der normalen Kaukraft. Funktionsst√∂rungen k√∂nnen zu vermehrtem Abrieb = Abrasion der Z√§hne f√ľhren, zur Sch√§digung der Kiefergelenke mit Schmerzen und Bewegungseinschr√§nkungen sowie zu heftigen Kopfschmerzen durch verspannte Kaumuskeln.  
  
F√ľllung  
Technik der Rekonstruktion einer teilweise kari√∂s zerst√∂rten nat√ľrlichen Krone. Klassisch mit Amalgam oder Kunststoff: Haftung im Zahn durch mechanische Retention in einem kastenf√∂rmig gestalteten Loch. Substanzschonender die neuzeitliche √Ądh√§sivf√ľllung mit Schmelz- und Dentin-Bonding und Composites ohne Erfordernis der Kastenform. 

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