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A:


  
Abrasion  
Abrieb der Zähne, insbesondere durch natĂĽrliche oder kĂĽnstliche Gegenkiefer-Zähne. Hierbei entstehen polierte Schlifflächen, sogenannte Facetten, an denen der Zahnarzt die Art der Belastung erkennen kann. Wenn die Abrasion stärker ist, als es dem Alter entspricht, bis hin zur Zerstörung von natĂĽrlichen und kĂĽnstlichen Zähnen innerhalb weniger Jahre, können RĂĽckschlĂĽsse auf die Art der Parafunktion, also der Leer-Beiss-Bewegung, gezogen werden. Abrasion findet auch durch ZahnbĂĽrste und Zahnpaste statt. Bei falschem Einsatz oder falschem Material können dabei insbesondere an den Zahnhälsen harmlose bis bedrohliche keilförmige Defekte = Usuren entstehen, die auch zu Ăśberempfindlichkeit fĂĽhren können. Bei normaler Nahrung spielt die Abrasion durch mechanische Belastung beim Kauen eine geringe Rolle und erlaubt ohne weiteres ein sehr hohes Zahnalter.  
  
Abszess  
EitergeschwĂĽr, Ansammlung von Eiter im entzĂĽndeten Gewebe, muss geöffnet werden, damit die EntzĂĽndung abklingen kann. Sonst Gefahr der Ausbreitung und Einbruch in die Blutbahn (Blutvergiftung). Bei schmerzhafter Spontanöffnung mögliche Fistelbildung.  
  
Alterseindruck  
ausser Haltung, Haut, Haaren, Stimme, Temperament, Bewegungen spielt das Erscheinungsbild des Mundes eine wesentliche Rolle. Jugendliche Zähne sind reich in der differenzierten Oberflächenstruktur, haben weisslichen Schmelz mit hoher Leuchtkraft ĂĽber einer reinen honiggelben Tiefenfarbe und  haben positive gerundete Formen. Alte Zähne haben eine glattgescheuerte Oberfläche mit teils verfärbten Rissen, dĂĽnnen transparenten Schmelz ĂĽber bräunlich-grau wirkender Tiefe und zeigen an den Kaukanten starke, gerade Abnutzungen.  
  
Anti-Aging, dentales  
Umsetzung der Erkenntnis, dass ein grosser Teil des Alterseindruck unbewusst von dem Erscheinungsbild der Zähne und der Ă„sthetik des Gesamtsystems Mund geprägt wird. Daher ist es möglich, durch gezielte Veränderungen insbesondere im Bereich der Frontzähne bei Form, Oberflächenstruktur, Farbe und Leuchtkraft den jugendlichen und vitalen Eindruck wirksam zu unterstĂĽtzen. Mögliche Massnahmen sind Bleaching, Cosmetic Contouring, Form- oder Oberflächenaufbau in Direktkeramik, Laminates, Kronen, Vollkeramik-Kronen.  
  
Ă„sthetik  
Schönheit als Idee in der Erscheinung (Schiller). Zahnästhetik handelt nicht nur von der schönen hellen Zahnfarbe, sondern betrachtet das Gesamtsystem, das das Erscheinungsbild des Mundes ausmacht: Funktion, Stellung, Lippen- und WangenstĂĽtze, Harmonie in den Formbeziehungen Zähne - Zahnbogen - Lippen - Nase, Farbaufbau aus dem Zusammenspiel von Licht, Schatten, Tiefe und Oberfläche. Einfach weisse Zähne (Kosmetik) haben so wenig mit Ă„sthetik zu tun wie der blosse Lippenstift mit Schönheit. Mit Zahnästhetik kann der Alterseindruck eines Gesichts entscheidend verändert werden.  
  
Amalgam  
kalte Verschmelzung verschiedener Metalle mit Quecksilber. In der Zahnheilkunde Hauptbestandteil Silber. Moderne Amalgame sind weitgehend, aber nicht ganz korrosionsbeständig (gamma-2-frei). Haltbarkeit von AmalgamfĂĽllungen statistisch um 9 Jahre. Wegen vermuteter Gesundheitsschäden und wegen der Optik heute wenig verwendet.  
  
Antibiotika - Arzneimittel  
die Bakterien töten oder an der Vermehrung hindern. Erstes Antibiotikum war das Penicillin. Heute zahlreiche sehr unterschiedliche Antibiotika fĂĽr verschiedene Infektionen im Einsatz wie Amoxicillin, Tetracyclin, Doxycilin, Erythromycin, Metronidazol  u.v.a.. Nicht nach Abklingen der Symptome absetzen, in der Regel mindestens 5 Tage nach Verordnung nehmen. Sonst erhöhte Gefahr der Resistenzbildung.  
  
Aproximalraum  
Zahnzwischenraum, wo vorderer und hinterer Nachbarzahn sich berĂĽhren oder nahe kommen. Im jugendlich-gesunden Zustand weitgehend mit Zahnfleisch ausgefĂĽllt = Papille. Knapp unterhalb des eigentlichen Kontaktpunktes besteht hier die grösste Kariesgefahr, weil diese Stelle am schwersten zu reinigen ist (Prädilektionsstelle). Reinigung mit Zahnseide oder ZwischenraumbĂĽrste.  
  
Arbeitsseite  
Seite, zu der der Unterkiefer verschoben wird. 

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